Megatrend Künstliche Intelligenz – Viscom zeigte Lösungen der Zukunft bei Technologie-Forum 2018

Viscom zeigte Lösungen der Zukunft bei Technologie-Forum 2018

Hannover, Juni 2018 Am 16. und 17. Mai 2018 fand das alljährliche Technologie-Forum der Viscom AG in der Firmenzentrale in Hannover statt. Rund 250 Fachbesucher aus der SMT-Branche, hochkarätige Referenten und Viscom-Spezialisten diskutierten zusammen die Themen Artificial Intelligence, Big Data und Deep Learning. Das vielseitige Programm lieferte Antworten auf die Fragen „Wie sieht der aktuelle Stand im Bereich Inspektionstechnologien aus?“, „Welche Praxisbeispiele der Elektronikindustrie funktionieren wirklich?“ und „Welche Zukunftsperspektiven erwarten uns?“

Bereits in seiner inspirierenden Key-Note-Speech zeichnete der Data Scientist David Kriesel aus seinem Projekt „SpiegelMining – Was Big Data uns erzählen kann“ ein Bild der Realität, das das Publikum überraschte. Gleichermaßen beeindruckend wie humorvoll demonstrierte Kriesel seine Analysen und Interpretationen aus frei verfügbaren Spiegel-Online-Artikeln, die er als Datenvorratsspeicherung über Jahre hinweg auf Auffälligkeiten und Zusammenhänge hin untersuchte – mit durchaus erkenntnisreichen Schlussfolgerungen, die jeden Zuhörer beim zukünftigen Umgang mit seinen persönlichen Daten sensibilisierte.

Weiteren praktischen Nutzen stiftete der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Bodo Rosenhahn von der Leibniz Universität Hannover. Er thematisierte aus wissenschaftlicher Perspektive die Chancen und Herausforderungen moderner künstlicher Intelligenz und lieferte eine interessante Übersicht über aktuelle Ansätze maschineller Verfahren sowie die Anwendungsmöglichkeiten. Einen Einblick aus der Praxis gab Rüdiger Borges von der Wabco GmbH. Er sprach über die vielschichtigen Ansprüche an die moderne SMT-Fertigung im Kontext der Industrie 4.0 und bot dem Publikum lehrreiche Lösungsansätze zur Prozessoptimierung. Wabco konnte bereits mittels vernetzter Datengenerierung und -auswertung seine Prozessstörungen nachhaltig reduzieren. Referent Till Mesinovic von der Robert Bosch GmbH in Ansbach stellte in seinem anschaulichen Praxisbeispiel die Anwendung einer cloudbasierten Softwarelösung vor, die Messdaten zentral sammelt, visualisiert und ortsunabhängig sowie in Echtzeit nach Abweichungen auswertet. Seine Botschaft: Es reicht nicht nur Daten zu sammeln, sie müssen auch entsprechend intelligent interpretiert werden, um Fertigungsprozesse tatsächlich zu optimieren.Vielschichtiger und aus verschiedenen Blickwinkeln diskutierten die Experten der Podiumsdiskussion das Thema „Artificial Intelligence – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Jo Bager, leitender Redakteur der Fachzeitschrift c’t, führte durch die Gesprächsrunde mit Matthias Dietel von IBM Germany R&D, Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin von der Technischen Universität München, Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation, Prof. Dr. Carsten Steger, Gründer und Director Research der MVTec Software GmbH und Volker Pape, Gründer der Viscom AG.

Viscom zeigte zukunftsweisende Innovationen

In der diesjährigen Workshop- und Meet-the-Experts-Reihe konnten die Interessierten ihre konkreten Problemstellungen und Fragen aus ihrem Berufsalltag mit Viscom-Experten diskutieren. Beleuchtet wurde unter anderem die Steigerung des First-Pass-Yields mit 3D-AOI-Systemen, die Anwendungsfelder für manuelle und automatische Röntgeninspektion mit 3D-Technologie oder auch die Modernisierung von bestehenden Inspektionssystemen in der SMT-Linie. Relevante Erkenntnisse ergaben sich auch aus der statistischen Prozesskontrolle, der neuen vVision-Software-Release und Industrie-4.0-Lösungsansätzen. „Wir haben zwei Inspektionssysteme von Viscom gekauft und konnten uns hier detaillierter mit softwarerelevanten Themen befassen. Die Viscom-Spezialisten haben sich Zeit genommen, um unsere technischen Detailfragen zu klären, wir fühlten uns gut betreut“, blickt Michael Jäger Bereichsleiter SMT bei der EPSa GmbH zurück.

 

Zukunftsweisende Lösungen made by Viscom: Peter Krippner, neuer Vorstand Operations bei Viscom, und Detlev Beer, Bereichsleiter Produktentwicklung, präsentierten live einige Entwicklungsprojekte zu Artificial Intelligence für die Baugruppeninspektion. Speziell für die Anwendungsfelder automatische Prüfplanerstellung mit intelligenter Bauteilerkennung und automatische Verifikation bietet Viscom erstmals Konzepte, die voraussichtlich 2019 als Lösungen im Markt eingeführt werden.Parallel hatten die Besucher die Chance, das gesamte Spektrum der leistungsstarken Inspektionssysteme live im ganztägig geöffneten Democenter kennenzulernen – von 3D-SPI, 3D-AOI über 3D-AXI bis hin zu Bond und CCI. Auf dem Außengelände konnten die Besucher zudem auch einen Einblick in die mobile Elektronikfertigung von morgen erhalten: Nokia stellte in der „Conscious Factory in a Box“ eine vernetzte, autonome Fertigungslinie im transportbereiten Cargo Container vor.

Zum anwenderbezogenen Technologie-Forum lädt Viscom internationale Kunden und Interessierte bereits seit über zehn Jahren ein. Die gesteigerte Besucherzahl und das durchweg positive Feedback der Teilnehmer bestätigen, dass Viscom mit „Artificial Intelligence“ einen Megatrend thematisiert hat, der in der SMT-Branche zunehmend Einzug hält. „Wir wollen immer nah an unseren Kunden sein, um bestmögliche Lösungen zu entwickeln und den Herausforderungen der Zukunft zu entsprechen. Artificial Intelligence wird die Inspektionstechnologie und auch die SMT-Fertigung revolutionieren. Mit dem diesjährigen Thema haben wir den Nerv der Zeit und unserer Branche voll getroffen“, resümiert Torsten Pelzer, Gesamtvertriebsleiter Viscom AG. 

 

Über Viscom

Die Viscom AG entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Inspektionssysteme. Das Portfolio umfasst die komplette Bandbreite der optischen Inspektion und Röntgenprüfung. Im Bereich der Baugruppeninspektion für die Elektronikfertigung gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern weltweit. Die Systeme von Viscom lassen sich kundenspezifisch konfigurieren und miteinander vernetzen. Hauptsitz und Fertigungsstandort ist Hannover. Mit einem großen Netz aus Niederlassungen, Applikationszentren, Servicestützpunkten und Repräsentanten ist Viscom international vertreten. Gegründet 1984 notiert Viscom seit 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE0007846867). Weitere Informationen: www.viscom.de

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