Optimierte Bedienung von Inspektionssystemen mit vVision 2.4

Die realitätsgetreue 3D-Anzeige von vVision 2.4 gewährleistet eine schnelle und eindeutige Verifikation der Inspektion
Die realitätsgetreue 3D-Anzeige von vVision 2.4 gewährleistet eine schnelle und eindeutige Verifikation der Inspektion

Hannover, Oktober 2017Die Viscom AG bietet für ihre moderne Bediensoftware ein neues Release vVision 2.4 an, das seit Mitte 2017 erfolgreich ausgeliefert wird. Zu den wichtigsten Optimierungen zählen eine zeitsparende Erstellung von Prüfprogrammen – speziell für neue Bauteile und Sonderbauformen – sowie umfangreiche 3D-Erweiterungen wie die 3D-Lötstellenprüfung für Chips.

In der Elektronikfertigung bedingen häufige Produktwechsel und verschiedene Bauteilfabrikate, dass im Rahmen der optischen Inspektion Prüfpläne neu erstellt oder zwischen den Prüfprogrammen gewechselt werden muss. Mit der neuen vVision 2.4-Softwareversion gestaltet sich das erheblich leichter und deutlich schneller. So wurde ein neues Prüfmuster-Werkzeug zur NPI (New Product Introduction) für neue Bauformen entwickelt. Dieses Tool nutzt konsequent sowohl bestehende Bibliotheken als auch die 3D-Technologie des AOI-Systems und weist damit automatisch den Bauteilen im neuen Layout die bereits vorhandenen Prüfmuster zu. So wird der Zeitaufwand für die Prüfplanerstellung auf ein Minimum reduziert. „Die Weiterentwicklung beinhaltet auch die automatische Anpassung der Geometrieparameter. Bei der automatischen Prüfmusterzuweisung aus der Bibliothek werden die Geometrieeinstellungen der aktuell verwendeten Bauteile übernommen. Eine weitere Neuheit ist die Funktion Quick Select, über den der Anwender zwischen den Prüfprogrammen bequem direkt hin und her wechseln kann“, so Dipl.-Ing. Robert Döhring-Köhler, Leiter Softwareentwicklung vVision bei Viscom.

„In unser neues vVision-Update sind Lösungen eingeflossen, die sich aus den Anforderungen nach einem effizienteren und flexibleren Personaleinsatz ergeben“, ergänzt Döhring-Köhler. Am Verifikationsplatz (vVerify) werden die Sichtprüfer von der Software so unterstützt, dass ohne umfangreiche Vorkenntnisse oder längere Einarbeitungszeiten die Prüfungsergebnisse korrekt quittiert werden können. Neben dem zu bewertenden Fehlerbild in der Mitte werden optional zum Vergleich Gut- und Schlechtbeispiele als Entscheidungshilfe dargestellt. Zusätzlich können auf einem zweiten Monitor oder per Umschalttaste der Fehlerort und weitere Zusatzinformation dargestellt werden. Basierend auf den Bildern der bis zu neun Kameras sowie der 3D-Höhenmessung können mit der 360-Grad-Ansichtsfunktion (360View) die Bauteile aus allen Perspektiven betrachtet werden. Dadurch werden seitliche Ungenauigkeiten oder Abschattungen vermieden und die Textur aus allen Blickrichtungen – einschließlich der seitlichen Ansichten – sorgt dafür, dass das Prüfbauteil plastisch und realitätsgetreu dargestellt wird. Auch Prüfergebnisse von Sonderbauteilen können einwandfrei visuell auf gefundene Fehler und Lötstellendefekte überprüft werden.

In punkto Traceability können über den integrierten Live Snapper jetzt zu jedem Zeitpunkt direkt Screenshots und 3D-Bilder gespeichert werden, um diese zu protokollieren und beispielsweise in einem Qualitätsreport zu verwenden. Für die eindeutige Erkennung von richtigen Bauteilen und deren spätere Rückverfolgung ist eine klar identifizierbare Zeichenerkennung von Bauteilbezeichnungen unerlässlich. vVision 2.4 löst diese Aufgabe über die Integration neuer, modernster OCR-Erkennung, die über intelligente Algorithmen ein automatisches Lesen und eine zuverlässige Auswertung gewährleistet.

Mit dem Release vVision 2.4 setzt Viscom einen neuen Standard für eine eindeutige und zuverlässige Beurteilung von gefundenen Fehlern bei vereinfachter Prüfprogrammerstellung. Dank dem Know-how von Viscom in der dreidimensionalen Inspektion können Pseudofehler gravierend reduziert werden. Für vVision-Kunden stellt Viscom ein kostenloses Update zur Installation an den Bedienplätzen der Inspektionssysteme sowie an den Verifikationsplätzen bereit. Voraussetzung ist die Softwareversion vVision 2.2. Die Release-Schulungen können vor Ort beim Kunden durch die Applikationsexperten von Viscom durchgeführt werden.

 

 

Über vVision

Mit vVision wurde von Viscom eine völlig neue Software-Plattform entwickelt, die die Programmierung von automatischen Inspektionssystemen drastisch vereinfacht und den Schulungsaufwand für die Bediener so gering wie möglich gestaltet. Herzstück ist eine grafische Oberfläche im Drag-and-Drop-Design, die eine sehr intuitive Bedienung gewährleistet. Umfangreiche Standardkonfigurationen verschiedenster Prüfmethoden können spielend einfach individuell angepasst werden. Die nutzerfreundliche Prüfprogrammerstellung liefert die Basis für hervorragende Inspektionsergebnisse, die mit Hilfe der integrierten Verifikationssoftware vVerify zuverlässig ausgewertet werden können. Die Entwicklung von vVision folgt einem konsequent bauteilorientierten Ansatz und bietet eine umfangreiche IPC-konforme Prüfbibliothek. Die Software vVision wird in allen AOI-Systemen von Viscom eingesetzt, auch in den Systemen zur 3D-Lotpastenkontrolle (SPI) und sukzessive in den  Röntgenprüfsystemen (AXI). Der Nutzer kann zwischen elf Sprachen in der Software vVision wählen.

 

Über Viscom

Die Viscom AG entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Inspektionssysteme. Das Portfolio umfasst die komplette Bandbreite der optischen Inspektion und Röntgenprüfung. Im Bereich der Baugruppeninspektion für die Elektronikfertigung gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern weltweit. Die Systeme von Viscom lassen sich kundenspezifisch konfigurieren und miteinander vernetzen. Hauptsitz und Fertigungsstandort ist Hannover. Mit einem großen Netz aus Niederlassungen, Applikationszentren, Servicestützpunkten und Repräsentanten ist Viscom international vertreten. Gegründet 1984 notiert Viscom seit 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE0007846867). Weitere Informationen: www.viscom.de

 

 

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