Viscom mit breitem 3D-AOI-Portfolio für alle Prüfaufgaben in der SMT-Fertigung

Hannover, November 2017Viscom zählt zu den international führenden Herstellern von modernsten, automatischen optischen Inspektionssystemen (AOI) für höchste Qualitätsstandards. Mit Neueinführung eines durchsatzstarken 3D-Inspektionssystems mit neuem Kameramodul erweitert Viscom sein breites Lösungsspektrum an individuell konfigurierbaren und vorkonfigurierten AOIs, um höchste Prüftiefe, extrem schnelle Prüfgeschwindigkeit und volle Flexibilität für zukünftige Inspektionsaufgaben zu garantieren.

Das Lösungsspektrum an 3D-AOI-Inspektionssystemen basiert zum einen auf der bewährten S6056 – dem extrem schnellen High-End-System mit skalierbarer, modularer 3D-Sensorik – und zum anderen auf der Systemfamilie S3088. Die S6056 prüft wahlweise im Einzel- oder Doppelspurbetrieb elektronische Baugruppen mit besten Prüfergebnissen: Die XM- und XMplus 3D-Hochleistungssensorik liefert optimale Kontraste von Fehlermerkmalen. Darüber hinaus können kleinste Bauteile und kritische Fehler zuverlässig detektiert werden, wie z. B. QFPs mit Lifted Leads im Fine-Pitch-Bereich.

Zur Systemfamilie S3088 gehört die leistungsstarke 3D-Lotpastenkontrolle, das S3088 SPI-System, das sich in der SMT-Fertigung als erstes Prüftor noch vor AOI und der Röntgeninspektion schon lange etabliert hat. Selbst Paste für anspruchsvollste Baugruppen mit CSPs oder Micro-BGAs und Drucke für Padgrößen von 01005-Chips werden mit höchster Präzision und Geschwindigkeit (bis zu 200 cm²/s) geprüft. Der große Vorteil liegt zudem in der Auswertung und Verknüpfung der Messdaten mit Pastendrucker, Bestückungsautomat, AOI und gegebenenfalls Röntgensystem für eine effektive Prozesskontrolle und Qualitätsoptimierung.

Als Optionswunder gilt das 3D-AOI-System S3088 ultra mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten, konzipiert für höchste Ansprüche in der Kleinserienfertigung mit schnellen Produktwechseln und in der Großserienfertigung. Optional kann beim XM-Kameramodul zwischen 4 und 8 Megapixelkameras für 3D und die Schrägansichten gewählt werden. Die gesamte leistungsstarke 3D-Sensorik garantiert eine quasi abschattungsfreie 3D-Inspektion, um die einheitliche Prüfung von gleichen Bauteiltypen auf einer Baugruppe sicherzustellen. Die zusätzlich eingesetzten geneigten Kameras ermöglichen eine freie Sicht über quasi das gesamte Bildfeld. Somit kann die S3088 ultra sogar Dewetting an QFPs und typische Fehler an QFNs und DFNs zuverlässig detektieren, wo konventionelle 3D- und rein orthogonale Prüfkonzepte an ihre Grenzen stoßen. Als weitere Konfigurationsmöglichkeit steht das FastFlow-Handling zur Verfügung, um die Zeit für den Leiterplattenwechsel auf bis zu 2,5 Sekunden zu reduzieren.

Mit der Entwicklung des XMplus-Sensormoduls bietet Viscom das Premium-3D-AOI S3088 ultra gold. Die Datenrate beträgt bis zu 3,6 Gigapixel pro Sekunde und entspricht im Vergleich zum XM-Modul einer Verdopplung. Die S3088 ultra gold punktet mit einem idealen Verhältnis von hohem Durchsatz zu hoher Auflösung und ist prädestiniert für die High-End-Elektronikfertigung. Die erstklassige Prüftiefe deckt auch zukünftige Anforderungen miniaturisierter Bauteile IPC-konform ab. 

Als neueste Entwicklung hat Viscom für den amerikanischen und asiatischen Markt eine kostensensitive 3D-AOI-Lösung mit einem neuen High-Speed-Kameramodul konfiguriert. Die neue S3088 ultra chrome ist auf höchsten Durchsatz bei gleichzeitig sehr guter Prüfabdeckung für die Großserienproduktion getrimmt. 

Bei allen 3D-AOI-Lösungen von Viscom stellt die Vermessung – auch der Lötstellen – mittels 3D einen wichtigen Bestandteil dar, um eine bestmögliche Qualitätssicherung von Elektronik-Baugruppen zu gewährleisten. Hierzu werden beispielsweise für die Beurteilung einer Lötstelle mehrere Höhenprofile am Lotmeniskus mit einer 10 µm-Auflösung vermessen und in leicht zu interpretierenden Werten dargestellt. Zudem können alle Viscom-Inspektionssysteme über den Quality Uplink innerhalb des Fertigungsprozesses intelligent für Industrie 4.0-Anwendungen vernetzt werden.

 

 

Über Viscom

Die Viscom AG entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Inspektionssysteme. Das Portfolio umfasst die komplette Bandbreite der optischen Inspektion und Röntgenprüfung. Im Bereich der Baugruppeninspektion für die Elektronikfertigung gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern weltweit. Die Systeme von Viscom lassen sich kundenspezifisch konfigurieren und miteinander vernetzen. Hauptsitz und Fertigungsstandort ist Hannover. Mit einem großen Netz aus Niederlassungen, Applikationszentren, Servicestützpunkten und Repräsentanten ist Viscom international vertreten. Gegründet 1984 notiert Viscom seit 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE0007846867). Weitere Informationen: www.viscom.de

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